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Erklärung
an Ärzte und Therapeuten
Sie sind Arzt, Psychologe oder Therapeut ?
Herzlich willkommen auf unserer Homepage.
Gerne suchen wir den Dialog mit Ihnen, denn nur durch interdiszipläre Zusammenarbeit kann man betroffenen Kindern helfen. Es gibt genügend Gründe, warum Visualtraining und/oder Prismenbrille alleine nicht zum 100%igen Erfolg führen und aus unserer Sicht Zusammenarbeit sehr wichtig ist.
Sehen wir noch große auditive Blockaden, arbeiten wir gerne mit Logopäden Hand ind Hand, sehen wir große motorische Auffälligkeiten ist es logisch, dass wir den Eltern die Diagnostik durch Ergotherapeuten nahelegen. In beiden Fällen natürlich mit Rücksprache des behandelnden Arztes.
Sehen wir Hinweise, dass ein Kind überprotegiert wird, da Eltern eigene traumatische Kindheitserlebnisse keinesfalls an ihre nachfolgende Generation weitergeben wollen, empfehlen wir ebenso den Gang zum Psychologen/Psychotherapeuten wie bei einem Partnerkonflikt, der auf den Rücken der Kinder ausgetragen wird.
Damit Sie sehen, wie wir arbeiten, können Sie gerne mit einem Kind aus Ihrer Praxis zu uns kommen, bei dem Sie spüren, dass mit dem Augen etwas nicht stimmt (sehr auffälliger DTVP2, Blicksaccaden etc)t. Dieser Besuch wird nicht berechnet. Er dient dem gegenseitigen Kennenlernen.
Hier rede ich dann im Beisein der Eltern etwas offener ...also kommen Sie bitte mit einem Kind mit hoher Frustrationstoleranz, dass es verträgt, wenn man über die bestehende Problematik kommuniziert.
Sind Sie Augenarzt, versichere ich Ihnen, dass wir keine schielenden Kinder produzieren, da wir Prismenbrillen nur an Kinder abgeben, die keine Anzeichen von Strabismus oder latentem Schielen zeigen. Meistens finden wir "Höhe" 1,5 - 3 cm/m.
Das sind Kinder, die beim Lesen und Rechnen aus der Zeile springen, Noten schlecht lesen können und ein völlig chaotisches Schulheft führen. ...und oft Kopfschmerzen haben.
Die Korrektur von 3 cm/m /Höhe hat noch nie zum Schielen geführt......oder ? Es sind doch die fürchterlichen Glasbausteine mit 15 oder 20 cm/m Eso , die eine spätere Augenoperation unausweichlich machen. Diese Gläser lehnen wir explizit ab.
Für Alle:
Lassen Sie uns zu folgender oft geäußerter
Kritik an "Prismen" Stellung nehmen:
Kritik 1: Durch Prismen beginnt das Augenpaar
zu schielen.
Das ist in 3% der Fälle korrekt.
Diese Fälle sind Heterophorien oder -/tropien (latentes Schielen)
mit einer Abweichung über 10 cm/m (weit ausserhalb der Panum-Bereiche).
Wir garantieren, dass wir hier niemals ohne ärztliche Rücksprache
und Erlaubnis Prismen geben werden.
Laut unserer Ideologie werden wir immer versuchen,
Schielneigungen durch Training der Muskulatur und deren Steuerung zu minimieren.
Prismen lehnen wir hier ab.
Kritik 2: Eine Prismenbrille behält das
Kind ewig, von Prismen kommt man nicht wieder weg.
Das stimmt in vielen Fällen.
Wenn das Prisma stimmt, wird das Kind seine Umwelt realitätsnaher
wahrnehmen. Es wird sich wohler fühlen, mit seinen Augen die Hände
besser führen können (Auge-Hand-Koordination) etc.
Solch eine Brille gibt man nicht mehr her.
Wir sehen das allerdings nicht als Makel, da viele Kinder Brille tragen
und unsere schwachen „Prismen“ für Laien absolut unsichtbar
sind.
Wir beobachten, dass ca 50% „unserer
Kinder“ die Brille in den ersten 6 - 12 Monaten erfolgreich tragen
und dann – nachdem sie gelernt haben, wie man „wirklich sieht“
– versuchen ohne Brille klarzukommen
Einige Kinder schaffen es.
Das Prisma ist in der Kontrolle „unauffindbar“.
Auch ohne Brille sind frühere Sorgen wie weggewischt.Die Brille ist nicht mehr nötig. Spätestens in der
Pubertät ändert das Kind seine Wahrnehmung. Das kindliche Denken
verschwindet, die komplette Software wird neu geschrieben.
Auch die visuelle Software! Prismenbrillen sind dann oft nicht mehr zwingend nötig.
Erwachsene die oft unter Migräne, Magen/Darm-Problemen, Verspannungen
und Müdigkeit leiden, werden eine (korrekte) Prismenbrille mit Freude
tragen, weil sich ihre Beschwerden lindern werden.
Erwachsene „Prismenträger“ haben bisher unsere Rücknahmegarantie
am wenigsten eingelöst.
Starke Prismen geben wir lt. Ideologie (s.o.)
nicht. Hier reihen wir uns bei den Kritikern ein.
Kritik 3: Prismen werden immer
stärker, bis das Auge schielt:
Dies stimmt nicht wenn man – so wie wir – mit Prismen neurale
Doppelbilder korrigiert.
Die Kritik stimmt jedoch für motorische Prismen (Muskelungleichgewichte
oder Schielfehler). Diese jedoch korrigieren wir
nicht. Hier schlagen wir immer „Training“ vor.
Kritik 4: Optiker, die Prismen suchen, werden immer
welche finden (Scheuklappeneffekt).
Ja, wir finden bei fast allen Kindern „Prismenstärken“.
Korrekturen schlagen wir aber nur vor, wenn die Kinder „Höhenfehler“
> 1,0 cm/m haben, und eine sofortige Verbesserung der Leseleistung
mit sinnlosen Texten im Beisein der Eltern ( Ha sasu zega jo, tu la teso
Sibe ) zu beobachten ist.
Placebo Effekte sind bei diesen sinnlosen Texten fast unmöglich.
Einige der Kinder die uns besuchen, wollen/können wir (leider) nicht
mit Prismen helfen, weil wir sicher sind, das visuelle oder auditive Gründe
nur eine untergeordnete Rolle spielen, obwohl Prismen messbar sind. Aber
fast alle Kinder zeigen Lerndefizite, die wir durch Screening erkennen
können.
Auch wenn wir eine Prismenbrille empfehlen, verweisen wir die Eltern im
Sinne der interdisziplinären Zusammenarbeit an die Instanzen weiter,
die diese Lerndefizite therapieren können, wenn das Kind bisher nicht
in therapeutische Betreuung war.
Kritik 5: Prismen sind unnötig
und machen Optiker auf Kosten „verzweifelter Eltern“ reich.
Das kommentieren wir nicht. Hier verweisen wir auf unsere Rücknahmegarantie.
Sehen die Eltern keinen Erfolg, sollen Sie uns die Brille einfach gegen
Bares zurückgeben.
Kritik 6: Prismen sind gefährlich
Feuer ist auch gefährlich. .....aber wo wären die Menschen ohne
Feuer? Gasleitungen explodieren nur, wenn Laien an Ihnen herumspielen.
Wir haben gelernt, mit den Gasleitungen des Visualsystems umzugehen.
Bisher ist uns kein Fall bekannt, durch den ein Kind durch unser Tun
Schaden genommen hätte.
Im Gegenteil geben uns sehr viele positive Rückmeldungen die Sicherheit,
auf einem wirklich guten Weg zu sein.
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